PLS80E - Funktionsebene

Ablauf aller Automatisierungsfunktionen zur Prozessabbildung, inklusiver Ein- Ausgabe der Prozesssignale

Von der Softwareseite betrachtet, handelt es sich bei der Funktionsebene um die Komponenten, in denen die konfigurierten Automatisierungsfunktionen zur Prozessabbildung, realisiert durch Automatisierungsblöcke und PLT Stellen, abläuft. Das betrifft die Bearbeitung aller Blöcke und PLT-Stellemn in den Computermodulen, sowie das Lesen und Schreiben von Ein- Ausgabesignalen vom und zum Prozess über unterschiedliche E/A-Module

Alle Komponenten der Funktionsebene werden in einem Schaltschrank, bei PLS80E Systemschrank genannt, verbaut. Die Abbildung rechts zeigt einen Standardsystemschrank, voll bestückt, hier mit CX22. Der hardwaremäßige Aufbau, bzw. die Bestückung eines Systemschrankes erfolgt von unten nach oben, die Ebenenkennzeichnung aber von oben nach unten. Es müssen nicht immer alle Ebenen komplett bestückt sein, aber jede Ebene nimmt immer die gleichen Komponenten auf.

  • Ebene A bis Ebene D
  • Diese Baugruppenträger, aktuell BGT-PX, stellen die Hardwaremäßige Realisierung der sogenannten Funktionseinheiten dar. Sie nehmen die Computermodule CM2x und CX2x, sowie bis zu 17 EA-Module auf. Diese vier Baugruppenträger, und eigentlich nur diese vier, haben umgangssprachlich über ihre Einbauebene auch ihren Namen erhalten. Jede Funktionseinheit bekommt zwar über die Konfiguration einen eindeutigen Namen zugewiesen, dieser ist aber Projekt- bzw. Kundenspezifisch. Bei der telefonischen Kommunikation wird deshalb meisten von Funktionseinheit oder BGT A, B, C oder D gesprochen. Bei Systemen mit Computermodulen der ersten Generation (CM23) ist eine Redundanz 1:4 bis 1:1 möglich. Als Standard hat sich 1:4 etabliert. Bei den aktuellen Systemen mit CX21 und CX22 ist nur eine 1:1 Redundanz möglich. Die Anschlussebene befindet sich auf der Rückseite. Hardwaretechnisch gesehen können alle Module des BGT während des Betriebes unter Spannung getauscht werden. Je nach vorhandener Redundanz und/oder Modul ist bei einem Tauch bei laufendem Betrieb immer der Einfluss auf den Prozess zu prüfen. So werden z. B. einem analogen Ausgabemodul (AI21) alle Ausgänge zu NULL, sobald die Karte gezogen wird.
  • Ebene E und H
  • Lüftereinschübe mit je 6 Einzellüftern. Der gesamte Einschub wird stromüberwacht.
  • Ebene F und Ebene I
  • Die Lüfter saugen die Luft über sog. Luftleitbleche an. Diese Luftleitbleche optimieren die Luftzirkulation im Schrank
  • Ebene G
  • Dieser Baugruppenträger (BGT-VM) nimmt bis zu 6 Versorgungsmodule VM2x und bis zu zwei Überwachungsmodule FH21 auf. Der Schrank hat eine redundantre Einspeisung, wobei als Primärnetz 220V AC (VM21) oder 24V DC (VM24) möglich sind. Für die zweite Einspeisung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Aktuell ist das bei den meisten Kunden eine gesicherte 24V DC Einspeisung. Die VM2x können, bei Defekt, jederzeit während des Betriebes getauscht werden.
  • Ebene J
  • Auf dem Anschluss Baugruppenträger (BGT-AN) befindet sich der zentrale Ein- Ausschalter. Er kann außerdem diverse Zusatzmodule aufnehmen.

Voll bestückter PLS80E Systemschrank

Computermodule (CMxx/CXxx)

Detaildarstellung Computermodul CX21

bearbeiten die Prozessdaten, ohne Sie keine geht nichts. Aktuell gibt es vier Generationen , eine fünfte befindet sich in der Entwicklung. Das erste Computermodul war die CM21, gefolgt von der CM23 und der CX21, Kommunikation über einen Token Bus. CX22 kommuniziert über eine TCP/IP Verbindung..

E/A-Module

Über die unterschiedlichen E/A Module werden die PLS80E Prozessdaten gelesen und geschrieben. Der folgende Link führt Sie auf eine Seite mit den aktuell verfügbaren Modulen. Von dort gelangen Sie auch zu den technischen Daten der einzelnen Module.

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