PLS80E - LWSPC & vLWS

Bedienung und Beobachtung des Prozesses, Anbindung an einen RTS oder vRTS

Sinn und Zweck eines LWS* ist die Bedienung und Beobachtung des mit PLS80E automatisierten Prozesses. Dabei ist es unerheblich ob es sich um einen LWSPC auf Basis von PC Hardware, oder einen virtuellen vLWS handelt. Beide sind funktionell und bei der visuellen Darstellung, völlig identisch.

Funktionell hat der LWSPC einen unkomplizierten Aufbau. Da ist zum einen Solaris als Betriebssystem und zum zweiten die PLS80E Software. Die PLS80E Software lässt sich grob unterteilen in die grundsätzlich notwendigen Funktionen, statische Prozessgrafiken mit dem dazu passenden Grafikeditor, die Trenddarstellung und einige Konfigurationsdateien. Die entsprechenden Eingabemasken dieser Konfigurationsdateien sind teilweise vollgrafische Versionen ihres RTS Pendants. In diesem Fall, editieren beide die gleiche Datei, die sich bis auf wenige Ausnahmen auf dem RTS befinden.

Die Dynamisierung der statischen Prozessgrafiken erfolgt hauptsächlich über das Einfügen von vorgefertigten Symbolen, deren Funktionalität über Skripte definiert ist. Das Symbol, sowie das Skript, kann jederzeit manuell geändert oder angepasst werden. Welche Werte innerhalb des Symbols dynamisch angezeigt werden sollen, erfolgt über die Zuweisung zu einem ABlock oder einer PLT-Stelle. Die Bibliothek enthält u. a. Symbole die so definiert sind, dass sie direkt zu einem ABlock und seinen wichtigsten Werten passen. Die Flexibilität des Grafikeditors erlaubt es aber, jedes beliebige grafische Element über ein selbstdefiniertes Skript zu dynamisieren, z. B. die Farbe einer Linie zu ändern.

Sobald der RTS im Modus Automatisieren läuft, stellt er dem LWSPC alle dynamischen Daten zur Verfügung. Fehler- und Systemmeldungen werden kontinuierlich abgefragt, Prozessgrafiken fragen die verwendeten dynamischen Daten bei ihrem Aufruf ab. Ebenfalls erfolgt eine Änderung der Hintergrundfarbe der RM oder ERM Kennzeichnung bei Ausfall.

Bei den Prozessgrafiken handelt es sich um Vektorgrafiken mit fester Größe. Innerhalb dieser festen Größe ist es möglich, Ausschnitte oder die gesamte Grafik ohne Qualitätsverlust zu vergrößern oder zu verkleinern.

Rezepturen können, begonnen bei der Übersichtsdarstellung, bis hin zu den einzelnen Aktionen und Transitionen innerhalb eines Schrittes, detailliert dargestellt werden.

* Zwecks einfacher Darstellung wird im Text der allgemeine Begriff LWS verwendet, gemeint sind aber, sofern nicht ausdrücklich vermerkt, immer der LWSPC und der virtuelle vLWS.

  • Screenshots RTS
 
 
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