PLS80E - RTS & vRTS

Als Realtimeserver verbunden mit den Bedienstationen und Konfigurierstation

Ohne RTS* keine Softwareabbildung und keine Bedienung des zu automatisierenden Prozesses. Unabhängig von der Ausführung des RTS, Hardware oder virtuell, ist die bereitgestellte Funktionalität und die visuelle Darstellung identisch.

Zur Realisierung einer Prozessautomatisierung stellt der RTS 28 vordefinierte Automatisierungsfunktionen (ABlöcke), drei verschiedene Teilrezeptursteuerungen und die Ablaufsteuerung bereit. Dazu kommen max. 249 frei konfigurierbare Blocktypen. Bis auf die Teilrezeptursteuerungen und die frei konfigurierbaren Blocktypen, ist die Struktur jedes ABlockes festgelegt. Im Konfigurationsmodus des RTS wird die detaillierte Funktionalität eines ABlockes durch variable, ebenfalls vorgegeben Parameter, in Form eines ausfüllbaren Formulars, festgelegt (konfiguriert). Die Bedeutung aller einzelnen Parameter ist, genau wie die detaillierte Funktion eines jeden ABlockes, im Konfigurationshandbuch beschrieben. Ungültige Werte können nicht eingegeben werden um sicher zu stellen, dass eine fehlerhaft konfigurierte Funktion die Systemstabilität nicht gefährdet. Zusätzlich müssen alle notwendige E/A-Module mit Ihren E/A-Kanälen definiert und benannt werden (EA-Blöcke und PLT-Stellen). Pro Computermodul stehen je nach Modultyp 500 – 2000 ABlöcke zur Verfügung.

Die Gesamtverfügbarkeit an ABlöcken, EA-Blöcken und PLT-Stellen, verteilt auf bis zu 32 Funktionseinheiten, ist abhängig von der auf dem RTS installierten Datenbankvariante. Details zum Mengengerüst der Datenbank finden Sie [ hier ].

Nach abgeschlossener Konfiguration wird der RTS in den Automatisierungsmodus umgeschaltet und wird damit Realtimeserver für die Bedienstationen LWSPC, vLWS oder Wonderware OS.

Nachdem die gesamte Konfiguration, menügeführt, in die entsprechenden Computermodule geladen wurde, ist das System voll funktionsfähig und bereit den Ablauf des Prozesses zu steuern.

Konfigurierte Teilrezeptursteuerungen erfordern zusätzliche, von der Rezeptur abhängige Bedieneraktivitäten. Laufen die ABlöcke unabhängig vom RTS, so wird, insbesondere bei großen Rezepturen, der korrekte Ablauf auf dem RTS verwaltet. Die gesamte Konfiguration, bei PLS80E Anwenderdaten genannt, kann je nach Alter und Ausführung des RTS, nach entsprechender, menügeführter Vorbereitung, auf unterschiedlichen, externen Medien gesichert werden.

Bei vorhandener Rezeptursteuerung ist es möglichen, einen RTS als Rezepturmaster (RM) und einen als Rezepturersatzmaster (ERM) zu definieren. Damit wird sichergestellt, dass beim Ausfall des RM, der ERM unterbrechungsfrei die Verwaltung der Rezeptursteuerung übernimmt. Diese Übernahme wird sowohl als Systemhinweis auf allen Bedienstationen ausgegeben, als auch auf dem ERM direkt angezeigt. Auch ein Ausfall des ERM wird vom System erkannt und gemeldet.

Die Anbindung des RTS an den Prozess, erfolgt bei den Computermodulen CM23 und CX21 über das Kommunikationsmodul KS25, eingebaut in den RTS. Bei CX22 erfolgt die Anbindung über das PLS80E TCP/IP Netzwerk.

Der RTS verwaltet auch das gesamte Fehlermeldesystem und visualisiert es auf den Bedienstationen. Zusätzlich erfolgt ein akustisches Signal. Alternativ ist auch eine externe audiovisuelle Alarmierung möglich.

Über eine separat zu aktivierende API Funktion, können, mit entsprechendem DAServer, Daten für externe Anwendungen gelesen werden.

* Zwecks einfacher Darstellung wird im Text nur der Begriff RTS verwendet, gemeint ist aber auch immer, sofern nicht anders vermerkt, der virtuelle vRTS.

  • Screenshots RTS
 
 
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